...
Wenn du vor mir stehst und mich ansiehst,
was weißt du dann von den Schmerzen, die in mir sind und was weiß ich von Deinen?
Und wenn ich mich vor dir niederwerfen würde und weinen und erzählen, was wüßtest Du von mir mehr als von der Hölle, wenn dir jemand erzählt, sie ist heiß und fürchterlich?
Schon darum sollten wir Menschen voreinander so ehrfürchtig, so nachdenklich stehen, wie vor dem Eingang zur Hölle.
Was bildest Du Dir eigentlich ein? Dass ich mich vertrauensselig und unbekümmert Dir an den Hals werfe? Wie stellst Du Dir das vor? Sag ich Dir die Wahrheit, kannst Du nichts sagen. Nichts tun. Nichts ändern. Sage ich, mir ginge es wunderbar, sagst Du auch nichts. Welchen Sinn hat die Frage, wie es es mir geht? Dein Gewissen beruhigen? Mir einen Gefallen tun? Es bringt weder das eine noch das andere was. Was nützt es, jemanden zu sagen, es geht mir nicht gut, nicht mal annähernd gut, wenn ich nicht darüber reden darf? Welcher Zweck verbirgt sich dahinter, jemanden zu fragen, wie es ihm geht, wenn man es augenscheinlich gar nicht hören will bzw. nichts damit anfangen kann? Was bringt es, stets fortzulaufen, wenn es dem Gegenüber nicht gut geht? Wenn das Gegenüber nicht wie erwartet antwortet? Wenn das Gegenüber gar Wut empfindet oder anderweitig negativ gestimmt ist? Weshalb muss man da fortlaufen, sich verstecken? Warum kann man nicht einmal hinterfragen? Weil es einem gerade nicht in den Kragen passt? Weil man mit negativ und dem ganzen Kram nichts zu tun haben will? Weil... ja, warum? Was habe ich getan, ausser Mensch sein zu wollen? Was habe ich mir schon wieder zu schulden kommen lassen, ausser meinem Unmut Ausdruck zu verleihen? Warum darfst Du Dich an mir auslassen (gleichgültig ob ich an Deinem Befinden Schuld trage oder nicht), während ich es nicht mal wagen darf, auch nur daran zu denken, wütend auf Dich zu sein, geschweige denn es dann auch noch zu sagen? Warum?
was weißt du dann von den Schmerzen, die in mir sind und was weiß ich von Deinen?
Und wenn ich mich vor dir niederwerfen würde und weinen und erzählen, was wüßtest Du von mir mehr als von der Hölle, wenn dir jemand erzählt, sie ist heiß und fürchterlich?
Schon darum sollten wir Menschen voreinander so ehrfürchtig, so nachdenklich stehen, wie vor dem Eingang zur Hölle.
Was bildest Du Dir eigentlich ein? Dass ich mich vertrauensselig und unbekümmert Dir an den Hals werfe? Wie stellst Du Dir das vor? Sag ich Dir die Wahrheit, kannst Du nichts sagen. Nichts tun. Nichts ändern. Sage ich, mir ginge es wunderbar, sagst Du auch nichts. Welchen Sinn hat die Frage, wie es es mir geht? Dein Gewissen beruhigen? Mir einen Gefallen tun? Es bringt weder das eine noch das andere was. Was nützt es, jemanden zu sagen, es geht mir nicht gut, nicht mal annähernd gut, wenn ich nicht darüber reden darf? Welcher Zweck verbirgt sich dahinter, jemanden zu fragen, wie es ihm geht, wenn man es augenscheinlich gar nicht hören will bzw. nichts damit anfangen kann? Was bringt es, stets fortzulaufen, wenn es dem Gegenüber nicht gut geht? Wenn das Gegenüber nicht wie erwartet antwortet? Wenn das Gegenüber gar Wut empfindet oder anderweitig negativ gestimmt ist? Weshalb muss man da fortlaufen, sich verstecken? Warum kann man nicht einmal hinterfragen? Weil es einem gerade nicht in den Kragen passt? Weil man mit negativ und dem ganzen Kram nichts zu tun haben will? Weil... ja, warum? Was habe ich getan, ausser Mensch sein zu wollen? Was habe ich mir schon wieder zu schulden kommen lassen, ausser meinem Unmut Ausdruck zu verleihen? Warum darfst Du Dich an mir auslassen (gleichgültig ob ich an Deinem Befinden Schuld trage oder nicht), während ich es nicht mal wagen darf, auch nur daran zu denken, wütend auf Dich zu sein, geschweige denn es dann auch noch zu sagen? Warum?
silberstern - 26. Jan, 20:25