...
Und dann kam der Tag, an dem ich erkannte, dass ich zu Bett gehen und nie mehr aufstehen sollte.
War es das jetzt also? Knapp 26 Jahre Leben und dann ist alles vorbei? Ein Vierteljahrhundert und dann das Aus?
Von mir aus hätte es mit drei schon aufhören können. Mit 13. Mit 16. Mit 19. Mit 21. Mit 23. 24. 25. Und nun naht die 26.
Ich sollte es einsehen - es bringt nichts. Ich habe versagt. Als Kind. Als Freundin. Als Verlobte. Als die Freundin. Als Mensch. Versager auf ganzer Linie.
Knapp 26 Jahre. Und nichts erreicht.
Keine Vergangenheit. Keine Gegenwart. Keine Zukunft.
Nichts woran es sich zu erinnern lohnt, woran es sich zu glauben lohnt. Nichts.
Es gab mal eine Zeit, da konnte ich mir wenigstens noch einreden, wenn schon nicht glücklich zu sein, so doch wenigstens einen Sinn im Leben sehen zu können.
Es gab Zeiten, da schrieb ich Liebesbriefe. Zeiten, in denen ich Wege baute und Ziele verfolgte. Zeiten, in denen ich mich Menschen anbot. Zeiten, in denen ich Träume und Sehnsüchte jagte und manchmal sogar einen erwischte. Es gab Zeiten, in denen ich mich von Freunden umgeben wähnte. Zeiten, in denen ich enttäuscht und verletzt wurde. Zeiten, in denen ich dennoch glaubte und verzeihen konnte. Zeiten, in denen ich dachte, ich könnte die Welt verändern. Menschen helfen und glücklich machen. Es gab Zeiten, da sang ich Sommer aus dem Herzen und schrieb Winter in der Seele. Zumindest bildete ich mir ein, dass es solche Zeiten gab. Ich klammerte mich an solche Gedanken, egal wie sehr sie sich wehrten.
Und dann gab es Tage, an denen starb ich. Stück für Stück. Immer mal ein bißchen. Und ich klammerte weiter. Doch aus den Tagen, wurden Wochen. Und aus diesen Monate. Aus den Monaten wuchsen Jahre und Stunde für Stunde, Minute für Minute, Sekunde für Sekunde starb etwas mehr in mir. Hoffnung und Vertrauen, Gefühl und Sehnsucht. Heute liegt alles brach. Das Herz ein Trümmerhaufen. Die Seele nur noch Schutt und Asche. Eine leere Hülle, in der weder Seele noch Herz wohnen. Aus Helfersyndrom wurde Egoismus. Aus dem Wunsch liebenswert zu sein ein Wahn. Aus dem Schweigen ein Schrei, der ungehört... oder ignoriert... verhallte.
Ich war bestrebt ein Engel zu sein und wurde zum Monster. Engel fliegen einsam. Monster werden... gehasst.
Ich habe es wohl nicht anders verdient.
War es das jetzt also? Knapp 26 Jahre Leben und dann ist alles vorbei? Ein Vierteljahrhundert und dann das Aus?
Von mir aus hätte es mit drei schon aufhören können. Mit 13. Mit 16. Mit 19. Mit 21. Mit 23. 24. 25. Und nun naht die 26.
Ich sollte es einsehen - es bringt nichts. Ich habe versagt. Als Kind. Als Freundin. Als Verlobte. Als die Freundin. Als Mensch. Versager auf ganzer Linie.
Knapp 26 Jahre. Und nichts erreicht.
Keine Vergangenheit. Keine Gegenwart. Keine Zukunft.
Nichts woran es sich zu erinnern lohnt, woran es sich zu glauben lohnt. Nichts.
Es gab mal eine Zeit, da konnte ich mir wenigstens noch einreden, wenn schon nicht glücklich zu sein, so doch wenigstens einen Sinn im Leben sehen zu können.
Es gab Zeiten, da schrieb ich Liebesbriefe. Zeiten, in denen ich Wege baute und Ziele verfolgte. Zeiten, in denen ich mich Menschen anbot. Zeiten, in denen ich Träume und Sehnsüchte jagte und manchmal sogar einen erwischte. Es gab Zeiten, in denen ich mich von Freunden umgeben wähnte. Zeiten, in denen ich enttäuscht und verletzt wurde. Zeiten, in denen ich dennoch glaubte und verzeihen konnte. Zeiten, in denen ich dachte, ich könnte die Welt verändern. Menschen helfen und glücklich machen. Es gab Zeiten, da sang ich Sommer aus dem Herzen und schrieb Winter in der Seele. Zumindest bildete ich mir ein, dass es solche Zeiten gab. Ich klammerte mich an solche Gedanken, egal wie sehr sie sich wehrten.
Und dann gab es Tage, an denen starb ich. Stück für Stück. Immer mal ein bißchen. Und ich klammerte weiter. Doch aus den Tagen, wurden Wochen. Und aus diesen Monate. Aus den Monaten wuchsen Jahre und Stunde für Stunde, Minute für Minute, Sekunde für Sekunde starb etwas mehr in mir. Hoffnung und Vertrauen, Gefühl und Sehnsucht. Heute liegt alles brach. Das Herz ein Trümmerhaufen. Die Seele nur noch Schutt und Asche. Eine leere Hülle, in der weder Seele noch Herz wohnen. Aus Helfersyndrom wurde Egoismus. Aus dem Wunsch liebenswert zu sein ein Wahn. Aus dem Schweigen ein Schrei, der ungehört... oder ignoriert... verhallte.
Ich war bestrebt ein Engel zu sein und wurde zum Monster. Engel fliegen einsam. Monster werden... gehasst.
Ich habe es wohl nicht anders verdient.
silberstern - 24. Jan, 23:37