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Ich weiß nicht, was ich fühlen soll. Es kocht in mir. All diese Gefühle. Wut. Hass. Enttäuschung. Schmerz. Schuld. Hoffnung. Freundschaft. Mißtrauen. Liebe(?). Trauer. Angst. Vertrauen. Das Gefühl, versagt zu haben. Der Wunsch aufzugeben, endgültig zu verstummen. Der Wunsch zu explodieren und endlich mal zu schreien. Richtig zu explodieren und nicht immer nur diese "kleinen" Gefühlsausbrüche aus einem Chaos heraus geboren, die dann nach wenigen Stunden Schlaf irgendwie fremd und nicht zu mir zu gehören scheinen. Das Bedürfnis mich zu erklären. Der Drang mein Innerstes auszupacken und für andere verständlich zu machen. Der Wunsch Mauern zu bauen und mich dahinter zu verstecken.
Ich weiß nicht, was richtig, was falsch ist. Was echt und was nicht echt ist. Was Lüge oder was Wahrheit ist. Für mich fühlt sich alles gleich an. Oder gar nicht. Vor lauter gegensätzlichen Gefühlen, weiß ich einfach nicht, was ich fühlen soll.
Damals bin ich davor weggelaufen. Hab es beendet und mich in eine Scheinbeziehung geflüchtet. Doch nach Jahren hat es mich entgültig wieder eingeholt. Diesmal wollte ich bleiben. Aber auch das gelingt mir nicht. Ich kann nicht bleiben, ich kann nicht weglaufen. Ich kann nicht hassen, ich kann nicht lieben/mögen. Kann nicht kämpfen, kann nicht aufgeben. Und vor allem - ich kann nicht alles gleichzeitig. Es überschwemmt mich. Es reißt mich fort und der einzige Ausweg... doch was dann? Ist das nicht aufgeben? Hab ich dann nicht erst recht verloren? Oder habe ich dann für mich gewonnen? Der Gedanke ist der einzige, der sich ganz klar und deutlich in meinem Inneren abhebt. Inmitten des ganzen Gefühlschaos ist da dieser eine Gedanke. Einzig dieser eine, der mir einen Ausweg aus diesem Irrgarten verspricht.
Was soll ich fühlen? Welches Gefühl ist echt? Welches Gefühl ist es wert, gefühlt zu werden? Wieviel bin ich noch bereit zu geben? Was kann ich noch geben? Was ist wichtig? Wer bin ich? Was bin ich? Was will ich? Was fühle ich?
Ich kann mir selbst nicht trauen.
Ich weiß nicht, was richtig, was falsch ist. Was echt und was nicht echt ist. Was Lüge oder was Wahrheit ist. Für mich fühlt sich alles gleich an. Oder gar nicht. Vor lauter gegensätzlichen Gefühlen, weiß ich einfach nicht, was ich fühlen soll.
Damals bin ich davor weggelaufen. Hab es beendet und mich in eine Scheinbeziehung geflüchtet. Doch nach Jahren hat es mich entgültig wieder eingeholt. Diesmal wollte ich bleiben. Aber auch das gelingt mir nicht. Ich kann nicht bleiben, ich kann nicht weglaufen. Ich kann nicht hassen, ich kann nicht lieben/mögen. Kann nicht kämpfen, kann nicht aufgeben. Und vor allem - ich kann nicht alles gleichzeitig. Es überschwemmt mich. Es reißt mich fort und der einzige Ausweg... doch was dann? Ist das nicht aufgeben? Hab ich dann nicht erst recht verloren? Oder habe ich dann für mich gewonnen? Der Gedanke ist der einzige, der sich ganz klar und deutlich in meinem Inneren abhebt. Inmitten des ganzen Gefühlschaos ist da dieser eine Gedanke. Einzig dieser eine, der mir einen Ausweg aus diesem Irrgarten verspricht.
Was soll ich fühlen? Welches Gefühl ist echt? Welches Gefühl ist es wert, gefühlt zu werden? Wieviel bin ich noch bereit zu geben? Was kann ich noch geben? Was ist wichtig? Wer bin ich? Was bin ich? Was will ich? Was fühle ich?
Ich kann mir selbst nicht trauen.
silberstern - 2. Feb, 12:13